•       Wedding / Grüntaler Str. 51 / daily 7pm - 1am++
  • Live: Nichtseattle & Yoga

  • Thursday 26.09 21:00
  • Yoga
    ist eine Band aus Berlin, die das Unverbindliche mag. Offenheit und Ambivalenz im Text, aber auch in der Musik. Das, was sich scheinbar nicht verbinden lässt, interessiert sie am meisten: Noise und Pop, Dringlichkeit und Sanftmut, Fuzzyness und Kontur. Während die Texte sich in der deutschen Sprache verorten, sind Yoga als Musikgruppe zeit- und weltreisende Eklektizisten. Ihre Version von Indie umfasst Post-Punk-, Post-Rock-, Emo-, Slowcore-, Grunge-, New Wave-, Lo-fi-Pop- und Krautrock-Elemente, Versionen von alternativer Kultur, die sich im Berlin der 70er Jahre, im Washington D.C. der 80er, im Hamburg der 90er, in Wien, Manchester oder vielleicht auch ganz woanders finden ließen. Zu hören ist dies auf bisher drei EPs, die von der Band veröffentlicht wurden; die letzten beiden, „Azur“ und „Projektil“ sind digital und physisch als Kassette auf dem Berliner Indie-Label Späti Palace erschienen.

    yoga website

    Nichtseattle
    ist Ursachenforschung alleine, ist blau. Mit Baritongitarre und dreckigen Witzen im Kopf geht es um Hochhaus, Gartenlaube, Fahrerflucht, Fußball, Dosenbier, Schreckschuss, Grobwitz, Alleine, Vaterhände, Vaterbeine, Greifswald und eben all die Dinge die man sich nicht in Seattle vorstellen kann, wenn man nicht aus Seattle kommt, sondern aus Nichtseattle, diesem Ort, an dem sich viele von uns zu oft auf Weihnachten gefreut haben und es in Wahrheit noch immer heimlich tun. Mal pathetisch (ja/man könnte doch…), mal melancholisch (schade/tut weh), mal pragmatisch (ist halt so), oft knarzig garagesk (fuck you, very muschiii).
    Lieder.

    “Kollmann schildert die Erwachsenenwelt noch einmal aus Kinderperspektive und schafft so einerseits eine sehr intime Erzählung („immer samstags bei opa im garten / und dazwischen brät ein schwein“) und angesichts der politischen Zäsur auch eine politische Geschichte.“ (Jens Uthoff, taz)

    “Kollmann singt vom Alleinsein, vom Begehren, vom Krieg in den XXOO-Gräben, davon, wie einem, umringt von ernsten Gesichtern, das Herz schrumpft.” [badalchemy 97 rbd]

    Nichtseattle website

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